Diese Sportler-Webseite sammelt Fotos, Geschichten und Stationen aus einem langen Radlerleben.
Der Radsportler Reiner Buchheim mit 15, 20 und 65 Jahren.Nach meiner Auszeichnung im Jahr 2014 gratulierten mir Günter Grau (links), Radsportpräsident von Sachsen-Anhalt, und Peter Streng (rechts), damals Vizepräsident des BDR.Die schönste Urkunde meiner aktiven Radsportzeit – angefertigt vom Meißner Porzellanmaler Karl-Heinz Kindler. Die sonst üblichen DDR-Siegerurkunden waren meist einheitlich und wenig ansehnlich.
Mit neun Auszeichnungen als Sportler des Jahres zählt Gustav Adolf „Täve“ Schur zu den bedeutendsten Sportpersönlichkeiten der DDR. Der zweimalige Friedensfahrt-Sieger und Doppelweltmeister ist Namensgeber des „Täve-Teams“ und begleitet das Projekt seit seiner Gründung im Jahr 2009 gemeinsam mit Reiner Buchheim und Günter Grau. Die beiden prägen seitdem mit großem Engagement das mitteldeutsche Radsportportal „Radsportonline“, das sich zu einer anerkannten Informationsplattform für den regionalen und nationalen Radsport entwickelt hat. Die Uhr als prägnantes Symbol unterstreicht den Leitgedanken des Projekts: „Immer auf der Höhe der Zeit.“
„Unterschätze niemals einen alten Mann auf einem Fahrrad!“ – das T-Shirt von Dr. Peter Feige (links) bringt die Philosophie des „Täve-Teams“ treffend auf den Punkt.
Die Macher des 2009 gegründeten Radsportportals „Radsportonline“ gehören allesamt zur Generation ehemaliger Radrennfahrer mit jahrzehntelanger Erfahrung. Namensgeber Täve Schur ist mit 95 Jahren der Senior des Teams, Reiner Buchheim 80, Günter Grau 75 und Olaf Bruch mit 65 Jahren der Jüngste. Was ihnen an Jugend fehlt, gleichen sie durch Leidenschaft, Fachwissen, journalistische Erfahrung und digitale Kompetenz mehr als aus. So ist „Radsportonline“ zu einem modernen, innovativen und stets aktuellen Radsportportal geworden – gestaltet mit viel Herzblut, oder besser: mit Radlerblut.
Insgesamt engagieren sich rund 20 Radsportfreunde aus vier Bundesländern für das Projekt. Ihr gemeinsames Erfolgsrezept stammt direkt aus dem Radsport. Unser Erfolgsgeheimnis ist so einfach wie im Radsport: Je mehr sich an der Führungsarbeit beteiligen, desto leichter und erfolgreicher kommt das Team ans Ziel.
Ein Bild, das mehr erzählt als tausend Worte: Dieses eindrucksvolle Gemälde der Künstlerin Angelika Weber erhielt ich zu meinem 80. Geburtstag. Der Rennradfahrer ist für mich weit mehr als ein Motiv – er steht für ein Leben, das seit jeher eng mit dem Radsport verbunden ist.
Vom Rennrad zum Rollator: Krankheiten haben mir in den letzten Jahren viel Kraft genommen: Spätfolgen eines Radunfalls, ein Leben mit Stoma, ein Schlaganfall und ein Herzinfarkt mit bleibenden Folgen. Radtouren gehören der Vergangenheit an, der Aktionsradius beschränkt sich heute weitgehend auf das Zuhause. Das ist für mich eines der besonderen Fotos (fotografiert im Jahre 1966 von Karl-Heinz Kindler). Es zeigt mich vor 60 Jahren im blauen Trikot – kraftvoll, angriffslustig und voller Leidenschaft für den Radsport. Damals gehörte das "Klettern" über steile Anstiege und das Training auf endlosen Straßen zum Alltag. Dieses Foto dokumentiert eindrucksvoll ein Teil meines Lebens.