Die Entwicklung
Es gab viel zu lernen
Drei Stationen eines Radrennfahrers: Jugendfahrer, Junioren- und Seniorenklasse.
Mein erstes Radrennen in der Altersklasse 16–18 (Große Jugend).
„Rund um Gröditz“ hieß das Rad-Event. Ich bin rechts außen zu sehen.
Ich war damals 16 Jahre alt – am Start und im Ziel. Wer genau hinsieht, entdeckt auf beiden Aufnahmen die „grauen“ Söckchen. Eigentlich hätte ich damit disqualifiziert werden müssen. Die Regularien des DDR-Radsports waren eindeutig: Bei Radrennen waren weiße Socken vorgeschrieben.
Das Problem war nur: In der DDR waren weiße Söckchen oft Mangelware. Entweder gab es sie überhaupt nicht zu kaufen oder nur mit viel Glück und Beziehungen. Also trugen viele Fahrer das, was sie auftreiben konnten – auch wenn es streng genommen nicht den Vorschriften entsprach.
Reiners Bildergalerie
Zwölf Bilder aus jungen Jahren meiner Zeit als Radsportler wechseln hier automatisch.
Einige Ergebnisse aus meiner Radlerzeit
Früher war die Fotowelt für den Normalbürger in der DDR fast ausschließlich schwarz-weiß – heute ist Farbenpracht angesagt. Mit 80 Jahren drückte ich deshalb noch einmal die „Schulbank“ und lernte das Kolorieren historischer Fotos. So werden Erinnerungen aus längst vergangenen Zeiten in eine moderne, realistische und farbige Gegenwart geholt.